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Sharanagati

Collected words from talks of Swami Tirtha




Wie findet man eigens Selbst? Keine einfache Frage. Lass uns die Sache analisieren; wir sind nicht der Körper, wir sind nicht das oder jenes, und jetzt, wie kann man dann eigene Identität finden? Unlängst hatte ich eine Diskussion mit Devotees, und wir sind zu dem Schluss gekommen dass man sich selbst nur, durch bestimmte Identifizierung erkennen kann, und finden kann. Verstehen Sie was ich meine? Auf materielle Ebene, sagen wir, gewöhnlich,: „ Ich bin z.B. Vertreter einer Gruppe, oder, ich bin ein Familienmensch, ich bin der Vater meiner Kinder, ich bin das oder jenes, usw. usw. ….wir identifizieren uns mit unseren Aufgaben, mit unseren Namen, mit unsere gesellschaftlichen Position, und wir fühlen uns geborgen in unserer Haut.“ Ja, das bin ich…“, und wir sind ruhig und zufrieden damit. Nun, alles verändert sich sehr rasch; von süßen Sechzehn wird bald Sechzig, von süßen Jungen wird ein alter Mann- von ungelernten Jüngling wird ein würdiger alte Mann, oder wieder zu dem dummen Alter…ah vergieß es! Also, auch Identität verändert sich.
Auch auf spiritueller Ebene sollen wir uns mit etwas identifizieren, wie zum Beispiel, mit einigen Aufgaben oder, mit bestimmter Position.
Die Schüler tun das oft, sie identifizieren sich mit ihren Guru; „ Ich bin der  Schüler meines Gurudev“, und fühlen sich sicher und geborgen. Auf diese Weise bekommen sie eine Lebensrolle, eine Position, eine Identität. Man kann sagen; ja, ich gehöre zu ihm. Ich gehöre zu seiner Schülernachfolge. Ich bin Vaisnava, und das ist mein Glaube, ich bin Krisnas Bhakta.
Das ist aber etwas zu allgemein, und wir brauchen doch etwas persönliches, wie eine Familie, „ Das sind meine Brüder und Schwestern…das ist mein Herr“. Je mehr geht man höher, desto mehr wird man mit eigenen Aufgaben identifiziert; Daso-Ham, nennt man das. „ Ich bin dein Diener, ich bin der wichtigste Pujari von Mahaprabhu in Sofia“, Oder, „ Ich bin in Sankirtangruppe mittätig, ich bin zuständig jeden Abend Prasadam zu verteilen“. Auf solche Weise, wir identifizieren uns mit unserem Dienst, und wen wir dabei die Falle des stolzen Egoismus und Prestige vermeiden, sind wir sehr glücklich. Warum? Es kann da zu kommen dass Sie sich mit dieser Größe identifizieren, „ Ich bin der größte Pujari Gottes“. Also, wir werden uns bestimmt mit unseren Aufgaben identifizieren, aber, dabei bitte, sehr vorsichtig sein!
Körperliche Identität und hingebungvoller Dienst, was haben sie gemeinsames? Zweifellos, die Beiden können sich verändern. Viele Dinge ändern sich. Es besteht Möglichkeit, dass Sie nächstes Jahr nicht nur Mahaprabhu dienen, sondern Radha.Krisna auch! Wer weiß? Nur eines soll sich nie verändern; „ Mein Herr, ich gehöre dir, ich bin dein ewige Diener“- das soll bleiben.
Yashoda DD: „ Was ist die Suche nach eigener Seele? Was bedeutet dass genau? Ich persönlich habe das Gefühl dass ich schon mein Platz, meine Brüder und Schwestern, meine Aufgabe und meinen Meister gefunden habe. Ich fühle dass ich nicht mehr auf die Suche bin“.
Tirtha Maharaj: „ Aber, Sie haben schon genug  gesucht, das ist das. Es ist nicht das wichtigste immer auf die Suche sein, sondern, zu finden. Der Suchende hat noch nicht gefunden, es ist besser ein Finder zu werden.
Die Zeiten werden kommen, und Sie werden ihren Identität nach Ausweisungen fragen, wenn ihr Guru diese Welt verlässt, dann werden Sie ihre Identität neu definieren müssen. Oder auch, wenn Sie selbst Abschied nehmen müssen, da werden Sie auch vieles mit sich selbst neu definieren müssen. So, es gibt unterschiedlichsten Lebensphasen und  Situationen, wo es notwendig ist alles neu zu bewerten. Zum Beispiel; Sie haben einen großen Fehler gemacht, und Sie werden sich wieder definieren müssen, oder, Sie erlangen höhere Stufe des Erkenntnis, eine Art von Erleuchtung…es gibt viele Möglichkeiten unsere Visionen zu verbessern.
Das was Sie da sagen ist sehr schön, das ist die Erfühlung ihrer Suche, Sie haben ihren Platz gefunden.
Darüber rede ich gerade, wir sollen nach unserer Umwelt suchen, ein Ort wo wir  Aufmerksamkeit bekommen, wo wir Fürsorge spüren, und wo wir die Chance für weiteren Fortschritt bekommen, dort fühlen wir uns zu Hause- heimliche Geborgenheit.
Wir sind alle nur Passagiere auf dem Weg, und manchmal ist gut etwas Rast zu nehmen, in einem „ Hotel“, aber, das kann man nicht mit eigenen Heim vergleichen. Sobald Sie wieder zu Hause sind, da vergessen Sie schnell alle diese blöden Hotels…
Wir nehmen viele Zufluchten unterwegs, so lange wir auf den Weg sind, auf die Suche nach Selbst.
Und, vergessen Sie nicht, da gibt es kein Zweifel, unser ultimativer Beschützer ist der Gott. Eine hingegebene Seele soll immer die Möglichkeiten suchen ihre Kontakte mit Krisna zu vertiefen und zu versüßen…
Dieser Prozess ist unendlich und unbeschränkt, und wir haben dauernde Möglichkeit ihm zu verbessern. Radha-Krisna besitzen unbegrenzte Qualitäten und Eigenschaften, und wir können immer danach fragen. Hingebungvoller Dienst ist grenzenlos, und Die Suche nach Gott hat kein Ende.


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