Sharanagati

Collected words from talks of Swami Tirtha




Im Shad-Goswami-Ashtaka Gesang, sind die heiligen Plätze in verkehrte Reihe erwähnt. An erste Stelle ist Radha-Kund, dann Yamuna, und als letzte Vamshi-Vata erwähnt. Wir sollen sie aber in entgegen gesetzte Richtung folgen. Am Anfang, sollen wir verstehen, was Vamshi-Vata ist. Nach dem geht man zum Ufer des Yamuna und nach vielen Leben kommt man zum Radha-Kund. Das ist euer Weg, euere Reihenfolge. Und Goswamis? Sie beginnen in Radha-Kund. Sie kommen zurück so zu sagen, sie steigen herab zu Vamshi-Vata um euere Interesse zu erwecken. Natürlich ist Vamshi-Vata sehr hohe Position. Ich denke, wir haben schon geredet darüber, was Vamshi-Vata ist. Nein? Wie ist das möglich? Dann können wir nicht über Radha-Kund sprechen wenn euch noch nicht klar ist, was Vamshi-Vata ist. Was bedeutet das Wort Vamshi-Vata? Vata ist ein Baum, und Vamshi, noch Vamshuli, Venu Murali, ist die Flöte. Also, es bedeutet Flötenbaum. Dieser Baum befindet sich nicht sehr weit vom Gopishvara-Mahadeva Tempel. Mahadeva ist Shiva, und er ist Beschützer des Dhama – nur für autorisierte Personen. Bevor man in den Tempel eintreten darf, muss man vor der Tür betten und Gopisvara um Segen bieten. Das heißt, er steht immer vor der Tür, und beschützt alles was drinnen ist. Und nur ein paar Schritte weiter befindet sich Vamshi-Vata Baum. Während Krisna seine Zeit, der Baum war auch schon dort. Nun, nach einiger Zeit, der Baum wurde abgebrochen. Aber ein Zweig von ihm wurde in die Erde gesteckt, und er wuchs weiter, und so ist er erhalten geblieben. Der Tempel selbst, befindet sich hinter die Mauern. Das ist das Ort, wo Krisna seine Flöte gespielt hat, und die Gopis eingeladen hat. Am Wand hängt ein großes Bild des Rasa-Tanzes; Krisna-Gopi, Krisna-Gopi, ganzflächig. Und jeden Tag am Morgen früh, bringen die Pujaris dieses Bild aus dem Tempel und legen es unter den Baum. Unter einem anderen Baum gibt es noch etwas entzückendes, kleine Gopas – Statuen, sitzend im Kreis mit Krisna, während gemeinsamen Festmahles. Und der Boden, eigentlich Hof im Tempel, ist mit Marmorsteine verpflastert. Was glaubt ihr, welche Farbe hat er? Schwarz – Weiß. Ein wunderschöner Platz für Japa – Meditation, man geht nur um herum, und wird man bald sehr vertieft. Ich habe so einmal Runde gemacht, und habe sehr rasch kleine silberne Tropfen im Stein bemerkt. Da dachte ich mir, was könnte das sein? Bin kein Fachmann, kein Geologe oder sonst kein Kenner von Gestein, aber wäre ich einer, da würde ich sofort sagen, da sind kleine Metall Stücke hinein vermischt. Nun, ich glaube, keiner in Vrindavan, machte sich mit so einer wissenschaftlichen Erklärung zufrieden. Und ich komme zum Schluß, dass das müssen die Trennen von Gopis sein, die sie gegossen haben, wartend auf Krisna. Wartend auf Tanz mit ihm.
Es ist in Vrindavan kaum möglich sich den Realisationen zu entziehen, zu entkommen. Sogar wenn man es will, ist es unmöglich. Krisna ruft dich ständig und überall. Das ist Vamshi- Vata.
Nachher kannst du zum Yamuna Ufer gehen und dann weiter zu Radha-Kund. Aber, das ist noch weit weg. Lassen wir uns noch etwas Zeit hier in Vamshi-Vata verbringen.
(Vortrag von B.K. Tirtha Maharaj am 13. Jun 2004, Sofia)



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