Sharanagati

Collected words from talks of Swami Tirtha




„Ich werde das göttliche Paar auf einen Thron aus glänzenden Juwelen setzen“.
Was ist dieses Thron? Das soll unser Herz sein. Das Pflicht eines Gläubigen ist, sein Herz so weit zu reinigen und polieren dass es ein Brillant wird und noch mit Juwelen bedeckt wird. Also nicht nur poliert, sondern noch mit dem Schmuck verziert. Was bedeutet poliert und was sind die Juwelen? Politur ist das singen von heiligen Namen, und Juwelen stellen devotionalle Qualitäten dar, und die gibt es mehr als zwei Dutzend in einem Vaisnava. Das ist also die Beschreibung eines geschmückten und polierten Throns.
„Ich werde Krisnas dunkle und Radas helle Glieder mit Sandelholzpaste einsalben und ich werde Ihnen kühlende Luft zufächeln.“ Das erklärt uns, dass der Dienst nicht an eine Person gerichtet ist, sondern an die beiden Personen. Wenn wir einen von ihnen glücklich machen, andere wird auch glücklich sein und umgekehrt. Und das ist gute Möglichkeit. Wenn Sie Problem mit eine Person haben, oder ihr Dienst für diese Person den Mangel zeigt, können Sie sich anderer widmen. Warum Sandelholzpaste? Weil, sie kühlt den Körper und weil es eine Darbietung für hoch angesehene Personen ist.
„Ich werde Ihnen mit Camara kühle Luft zufächeln.“ Camara-Wedel wird aus dem Schweif eines Rindes gemacht und er ist nicht nur königliches Symbol – wir sollen es wissen dass Camara in seltenen Aspekten des Prema-Bhakti verwendet wird und wird nicht jedem darbietet. Er ist ein göttliches Opfer für Radha und Krisna. Gewöhnliche Weise wird er zu den Könige darbietet, in Ordnung? Und hier wird er zu dem König der Liebe geopfert, und das bedeutet das der König, die Liebe selbst ist. Die göttliche Liebe. Wenn Sie mit weißer Camara-Wedel zu den dunklen Gott zufächeln, Er wird an seine helle Göttin denken, und wenn Sie mit dem Wedel, aus Pfau Feder gemacht, zu helle Göttin fächeln, Sie wird sich immer an ihren dunklen Herr erinnern.
„Wann werde ich Ihre mondgleichen Gesichter sehen?“ Mondschein ist eine Botschaft für die Seele. Hier wird wieder Mehrheit erwähnt – mondgleiche Gesichter. Habt ihr jemals dunklen Mond gesehen? Etwas stimmt nicht ganz. Bitte, Narottama Das, nur ein helles Gesicht kann mondähnlich sein, wovon redest du da?
Lokanath: Über dunkle Mondseite!
Tirtha Maharaj: Also, das ist sehr tiefe Erklärung. Aber dachte ich, obwohl die Liebe der König ist, vielleicht die Schönheit ist die Königin. Hahaha! Wollen Sie sagen: „Tirtha Prabhu, da ist ein Problem entstanden, ein Fehler ist unterlaufen?“ Nein, das ist dynamische Harmonie. Wenn die schwarze Schönheit bereit ist, ihre Dunkelheit aufzugeben, wird in helle Liebe umgewandelt. Und, wenn die helle Liebe bereit ist ihren Glanz aufzugeben, wird sie schwarze Schönheit! So entsteht die Einheit, keine Opposition. Verschiedene Seiten werden vereint. Wenn die beiden Gesichter mondähnlich werden, wir verstehen das als ultimative Vereinigung von König und Königin in einer Person – in göttliche Liebe. Die Göttin ist doch etwas stärker als Gott.
„Ich werde Girlanden aus frischen Malati-Blüten binden, und Ihnen um Hals umhängen.“ Malati-Blume ist klein, weiß, und stark duftend. Blumen sind immer ein Ausdruck des Respekts und der Liebe. Hier bedeuten sie nur Liebe, und sind für den besten Zweck gebraucht. Wir denken, mit einem Blumengeschenk an Krisna, wir erhöhen seine Schönheit damit, und eigentlich wird durch Krisnas Berührung, die Schönheit der Blume erhöht!
Um göttliches Paar noch schöner zu machen, wir salben Ihnen Tambula mit Kampfer auf die Lippen, damit Ihre Lippen sehr süß werden. Welche drei Funktionen haben die Lippen bei Menschen? Essen, sprechen und küssen, ich werde jetzt nicht mehr ins Detail gehen, höchst wahrscheinlich haben Radha und Krisna in diese Zeit nicht gegessen und nicht geredet. Und jetzt, hören wir mit Geschichte auf.
Bisher haben wir von hohen Idealen des Prema-Bhakti gesprochen, und jetzt, kommen wir zu unserer Wirklichkeit.
„Mit der Erlaubnis der Sakhis, allen voran Lalitha und Visakha, werde ich den göttlichen Paar dienen.“ Das ist unsere Ebene. Unser Dienst ist unsere Praxis. Aber nur mit eine Erlaubnis. Sakhi heißt ‘Freundin’. Das treffen von Radha und Krisna wird durch Freundes Engagement viel einfacher, und wir sollen in diesem Dienst teilnehmen, um göttliche Paar glücklicher zu machen. Vergessen Sie nie, das Ziel des Bhakti als Selbstverwirklichung – Prozess ist andere glücklich zu machen. Suchen und dienen für das Glück der anderen. So, wir brauchen eine Erlaubnis für unseren Dienst, die Sakhis müssen zustimmen. Auf diese Weise der Weg wird sicherer, wir werden unter Kontrolle, und sobald wir geführt sind, unser Ziel ist sicher, wir werden ihm erreichen. Was passiert wenn wir keinen Zugang zu Lalita, Visakha oder zu den anderen Sakhis haben? Was ist dann zu tun? Es ist eine Antwort im Vers. „Narottama Das, der Diener des Diener von Caitanya Prabhu, sehnt sich nach diesem Dienste.“ Auf solche Weise, bekommen wir das Gottes Segen. Vaisnava – Prinzip, als Hilfe und Schutz, ist ganz nahe. Wenn wir den Schutz unter Vaisnavas suchen, oder in heiligen Namen finden, und uns im devotionallen Dienst betätigen, das ist die wahre Zuflucht. Das wird uns helfen zu den ersten Satz zurück zu kommen. „Radha und Krisna, Yugala-Kishora, sind mein Leben und mein Tod.“ Sollen wir noch mal, von Anfang an, alles erklären? Nein, wir haben keine Zeit mehr für Erklärungen, keine Zeit für Theorie, es ist die Zeit für Handlungen.
Frage von Prema: Nach der Analyse der letzten Zeile, kommen wir zurück zu die erste. Zum Neubeginn. Die Frage lautet: wird sich das Prinzip, sterben um zu leben – der devotionalle Tod – von Zeit zu Zeit wiederholen? Oder, es wiederholt sich auf eine andere Ebene?
Tirtha Maharaj: Ja. Nur für die Kshatriyas ist es einfach. Sie sterben nur einmal und erreichen den Himmel. Für Brammanen ist es schwieriger, sie sterben mehrere male für ein Liebes – Konzept. Je mehr sie Fortschritte machen, desto öfters müssen sie sterben. Aber, letztendlich, sie erreichen die Perfektion, ihren Ziel. Und die Vaisnavas, sie sterben ununterbrochen. Das ist ihre Leistung, ihre Erfüllung, ihr Ziel, ultimatives Rasa, kann man sagen. Jetzt haben Sie verstanden.
(Kommentare von B.K.T. Maharaj, zu dem Lied „Radha Krisna Prana Mora“, Teil 2, Sept. 2007, Ahtopol)



Leave a Reply