Sharanagati

Collected words from talks of Swami Tirtha




„Tesham satata-yuktanam/ bhajatam priti-purvakam/ dadami budhi-yogam tam/ yena

mam upayanti te – Diejenige die mir ständig hingegeben sind und Mir mit Liebe dienen, gebe Ich das Verständnis, durch das sie zu Mir gelangen können.[1]

Tesham bedeutet: “zu ihnen”. Zu wem? Was sind satata-yuktanam? Satata bedeutet “immer” und yukta bedeutet „in Verbindung“. Yukta kommt vom Joga. Joga ist die Verbindung, Yukta ist „in Verbindung sein“. Also sind es „diejenigen die immer in Verbindung sind, ewig verbunden mit Mir.“ Die bereit sind ihr Leben Ihm zu widmen. Es wird gesagt dass im Leben 2 Rhythmen Krishna gegeben werden: dein Atem und dein Herzschlag. Sind da weitere Rhythmen? Ja, wir geben unsere Frühlingszeit an Krishna, unsere Winterzeit an Krishna. Wir geben unsere Geburt und unseren Tod.

Wir haben so viele verschiedene Rhythmen, und diese Körperrhythmen ähneln dem Rhythmus des Universums. Wenn du die Grundlegenden Zahlen der Zeitberechnung überprüfst, findest du die grundlegenden Rhythmen deiner körperlichen Aktivitäten. Wie oft atmest du Ein und Aus in einer Minute? Aber nach dem Kirtan oder vor dem Kirtan? Ich glaube sechzehn oder achtzehn Mal. Und wie ist der Herzschlag? Vor oder nach dem Chanten? Sechzig irgendwas. Aber diese Grundzahlen findest du auch in multiplizierter Form in der Konstruktion des Universums. Daher verstehest du dass der Mikro- und auch Makrokosmos zusammengehen, sie sind parallel. Irgendwo gibt es eine Einheit, eine verborgene Einheit. Und der Weg der Vollkommenheit ist alles wieder mit der göttlichen

Quelle zu verbinden, die Göttlichkeit in den einfachen körperlichen Funktionen zu erkennen. Wenn wir so sprechen ist es sehr Langweilig. Aber wenn du sagst dass ein Devotee reinen Herzens Krishna nach seinem letzten Atemzug dienen wird, verstehst du das als heroische Hingabe. Das Herz ist wie eine Lotusblume. Ein Devotee sollte Krishna einladen auf dem Thron seines Lotusherzens Platz zu nehmen. Was bedeutet das – dieses Herz schlägt, und wenn du Krishna darin einlädst wird der Herzschlag Ihn wiederspiegeln. Dies ist der Weg um uns Ihm zu widmen, alle Rhythmen unseres Lebens Ihm zu geben. Von der Jugend bis ins hohe Alter – und das ist auch ein Rhythmus. Geburt, Wachstum, Kinder, Bleiben, Verringern und Verlassen – das sind sie sechs Phasen des Lebens. Wir sollten auch alle diese Phasen Krishna geben. Das bedeutet satata-yuktanam, immer in Verbindung bleiben. Und verbunden durch nichts anderes als Hingabe.

 

Diejenige die in Verbindung mit Mir stehen und bhajatam- dienen Mir. Aber keine gevöhnlichen Diener. Qualifizierte Diener – priti purvakam- die Mir mit Liebe dienen. Priti ist Liebe.

 

Was wird mit ihnen geschehen? Bisher haben wir besprochen was ein Devotee tun solllte sobald er verstanden hat das Krishna die Quelle ist und da es eine Verbindung gibt, und er beginnt Ihn zu verehren – das war das Erste. Das Zweite war das durch diese Aktivitäten Befriedigung und Glück erreicht werden. Aber jetzt wird wieder „für diejenigen die verbunden sind, und denen, die mich verehren, werde ich etwas geben,“ erwähnt. Normalerweise denken sie der Vers geht so: “Für diejenigen die immer verbunden sind und denen, die mich mit Liebe verehren…”

Aber wenn jemand bereits tushti und ramanti erreicht, was kann ihm Krishna noch geben? Deshalb müssen wir einsehen dass “diejenigen, die verbunden sind und Mich anbeten, werde Ich etwas anderes geben.” Dadami bedeutet “zu geben”. Dadami buddhi-yoga, priti-purvakam. “Ich gebe ihnen Buddhi-yoga, die Verbindung von Inteligenz, überladen mit priti.“

 

Siehst du den Unterschied? Es ist nicht „für diejenigen, die verbunden sind und Mich mit Liebe anbeten gebe ich Buddhi-Yoga.” Nein.” Für diejenigen, die verbunden sind und Mich verehren, gebe ich Buddhi-Yoga, überladen mit Liebe. Ich gebe ihnen diese Art der geistigen Verbindung welche mit Liebe überladen ist.“ Und durch dieses “yena mam upayanti te, werden sie zu Mir kommen.”

 

[1] Bhagavad-gita 10.10

 



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