Sharanagati

Collected words from talks of Swami Tirtha




Der Glaube ist der Weg um unser Endziel des Daseins zu verstehen. Der Glaube ist die größte Macht des Menschen. Wir können immer wieder wiederholen: „Ich bin ein Diener Gottes“, oder, wir können dessen auch tief bewusst sein. Oberflächliche Wiederholung dieser Worte, hat keine Bedeutung, und, letztendlich hilft uns nicht. Aber wenn wir uns zu Gott widmen, und sind tief bewusst unserer Abhängigkeit, von Ihm, und nicht von unseren Plänen, es beginnt zu wirken. Die nächste Frage lautet; wie erlangt man so starke Glaube? Wenn die Glaube stark wird – und das ist sehr wichtig – wie bekommt man solche Stärke in Glaube?
In der Bhagavat Gita, in einem Kommentar von Srila Prabhupada* wird gesagt, dass die Glaube kommt von zusammen sein mit die anderen Gläubiger. Auf diese Weise erhalten wir sie von die jenige, die starken Glaube schon besitzen, d.h., die Glaube kommt von der Segnungen des Sri Gurudev, und von dem was er uns belehrt, bzw. von der Praxis. Das sind alle sehr wichtige Elemente. Wenn wir mit tief gläubigen Menschen zusammen kommen, dann sind wir selber gläubig. Wenn wir zusammen mit zögernden Menschen sind, wir werden auch zögernd sein, wenn wir mit Trunkenbolde zusammen kommen, wir werden auch trinken. So, suchen Sie sich selber ihre Gesellschaft aus. Versuchen Sie sich eine höhere, spirituelle Gesellschaft finden. Und das soll ihre Vergangenheit, ihre Gegenwart, und ihre Zukunft sein – Gesellschaft mit Gläubiger.
Einmal hatte jemand Srila Promod Puri Goswami Maharaj gefragt – er war etwa hundert Jahre alt, ein reiner Heiliger: „Maharaj, Sie praktizieren Bhakti schon über 80 Jahren lang, was ist Ihr Fazit?“ Er wartete eine Minute und sagte: „Nun, ohne diese Gesellschaft mit Devotees, wurde es nicht funktionieren!“ Das war sein Fazit. Bitte, verstehen Sie gut diesen Ratschlag, ohne solche erhabene spirituelle Gemeinschaft, wäre es sehr schwierig. Deshalb, wir sollen ein positives Umfeld suchen, Gemeinschaft die uns hilft und unterstützt, die uns nährt, die uns beschützt. Warum? Weil, in einer Gesellschaft mit vielen Antagonismen, um zu überleben, muss man viel Energie investieren, da gibt es gar keine Rede vom spirituellen Wachstum.
Einer unser Freund hat heute gesagt: „Mein Immunsystem ist sehr stark weil ich tagtäglich schlechten Wirkungen ausgeliefert bin. Ich habe ein schlechtes Leben, und das macht mich stark!“. Das ist wahr, das hilft auch. Aber wenn Sie Glück haben, und solches genesende Umfeld finden, dann können Sie nur sagen „Gott sei Dank“, wenn Sie lieber Gott in solche Bedingungen versetzt, da können Sie nur glücklich und dankbar darüber sein. Aber wenn Gott Sie in ein höllisches Sturm versetzt, sollen Sie auch glücklich und dankbar sein dafür.
Vergessen Sie nicht, oberflächliche Wiederholung, ist nicht genug.
Erinnern Sie sich an die Geschichte über die Einfachen Frauen, die das Wasser am Kopf tragen? Ein großer Guruji war mit seinen Schülern am Ufer eines Flusses, und er gab einen Vortrag vor großem Publikum. Alle waren sehr aufmerksame Zuhörer, spirituelle Leute, und ganz fokusiert auf Gurudevs Worte – genau wie Sie jetzt – alle haben auf seine Botschaft gewartet!
Guruji sagte: „Vergessen Sie nicht, von Rama Naam, durch den heiligen Namen von Rama, können Sie den Ozean der materiellen Existenz überqueren!“ Das Publikum war fasziniert: „Guruji, das war fantastisch!“ Alle waren sehr zufrieden, und in dem Moment, wenn Gurudev diese Worte über Rama Naam aussprach, gingen die Frauen mit Wassertbehälter am Kopf, vorbei.
Bald dann nach, kamen die Frauen wieder am Fluss, und wollten ihn überqueren, aber der Bootsmann, schlief und es war unmöglich den Boot zu betreten. Die Frauen fingen an, nach zu denken: „Was sollen wir tun?“ Und eine von dem, sagte: „Können Sie sich erinnern was Swamiji damals sagte, dass, durch Rama Naam, können wir den Ozean der Existenz überqueren. Versuchen wir es zu machen, das ist nur ein kleiner Fluss!“ Und alle Frauen waren sich einig: „Das ist eine nette Idee, versuchen wir…“
„Rama, Rama, Rama… Bring uns über den Fluss!“ Frauen waren tiefstgläubig und sehr aufmerksam in Gebet, und… haben den Fluss überquert!
Gurudev saß an andere Uferseite des Flusse und beobachtete die Frauen die gingen an die Oberfläche des Wassers, laut betend: „Rama, Rama, Rama…“ Er sprang hoch und sagte: „Ich bin so toll, siehst du, ganz einfach, die Frauen folgten meine Worte und jetzt können an Wasseroberfläche gehen!“ Und versuchte selber das nachmachen, aber er sank sofort in die Tiefe des Flusses. Weil, er nicht wirklich glaubte was er sagte. Das ist ein fest gelegtes Gesetz; Sie sollen sehr ernst nehmen die Ratschläge die Sie an die andere verteilen. Zuerst selber tun und dann erzählen.
Das ist die Kraft des Glaubens, Kraft der reinen Praxis. Das ist der Weg, den Ozean des Leidens, Ozean der materiellen Existenz zu überqueren.
* 9.3



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