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Sharanagati

Collected words from talks of Swami Tirtha




In unseren Gebeten, in erste Linie, drücken wir aus eine Dankbarkeit und Respekt an unseren spirituellen Meister. Weil durch diese Linie und durch die Verbindung mit ihm, wird sich in uns etwas manifestieren- wie der Vater so der Sohn, ein Apfel fällt nicht weiter von Stamm. Wenn sich der Meister in Rasa Zustand befindet, besteht große Chance dass seine Schüller dieses Rasa weiter  kultivieren. Wir werden  Geschmack  des süßen Nektars der göttlichen Liebe in unserem Meister finden. Und ich werde hier einigen Dingen erwähnen. Zuerst, dass Srila Prabhupada ein Große ist, weil er devotionellen Ideen nach Westen gebracht hat, und weil er den Nektar des Bhagavatam und Kenntnis der Gita verteilt hat. Der letzte Satz eines Gebetes an Srila Prabhupada deutet, dass er immer der Nektar der Lotusfüße Sri Sri Radha Govinda gekostet hat. Der erste Grund ihm zu verehren war das, dass er das Wissen nach  Westen gebracht hat, der Nektar des Bhagavatam, aber, der wahre Grund ist, er hat den Nektar des göttlichen Paares immer gekostet. Was ist eigentlich die Qualität, so zu sagen spirituelle Kompetenz eines hochklassigen Devotees? Eines Devotees der sehr tief in göttliche Verbindung eintauchen kann. Von Wissen, kommen wir zum Nektar, von Ideen kommen wir zu Gefühlen. Und über den Gefühlen, da gibt es keine Diskussion mehr. Weil, meine Gefühle kannst du nicht verweisen, da kannst du mich nicht fragen, in Ordnung? Kann sein du empfindest was anderes, ich habe nicht dagegen, das ist deine Sache, und meine Gefühle sind eben so, nur meine. Wir können über Philosophie, über Tattva Diskussion führen, ich habe ein Argument, du hast den anderen; wir diskutieren, aber wenn wir letztlich zu der Plattform die göttlichen Gefühle kommen, da gibt es keine Diskussion mehr. Über den Gefühlen gibt es keine Debatte, nur ein Austausch. Wenn sich dein Herz mit göttlichen Gefühle erfühlt, du kannst sie nur mit die anderen teilen. Das ist die Chance, das ist ein Symptom eines echten Acarya. Sein Herz ist voll, und er will es teilen. Wie schaut sein Leben aus? Sein Leben ist eine göttliche Essenz.

Erst vor kurzem gab es eine Diskussion, eine Debatte, vielleicht nicht direkt über den göttlichen Gefühlen, sonder über den Geschlecht Gottes- Allmächtigen. In meinen Vorträgen habe ich ihn als „ Er“ erwähnt, und das hat eine Offensive ausgelöst; warum immer „Er“, warum nicht „Sie“?! Natürlich ist diese Frage von den Damen gekommen. Arme Mädchen, arme Gopis. Wisst ihr, in vielen Religionen, Gewöhnlicherweise trägt der Gott ein männliches Geschlecht. Aber hier ist eine Religion wo man gut verstehen kann dass Gott auch ein weibliches Prinzip ist. Offensichtlich verstehen unsere Freunde diese Geheimnisse nicht ganz. Und ich versuchte unseren lieben Herrn Govinda zu beschützen; lassen wir ihn ein „ Er“ sein, erlauben wir ihn männlich bleiben, aber dann kommt noch eine Idee von ihnen. Er sollte ein „ Es“ sein, geschlechtslos!? Und ich sagte, nein, unmöglich! Eine Person ohne Charakter, ohne Eigenschaften?! Nein, das geht nicht. Er ist keine Theorie, er ist kein Tattva, er ist lebendig! Gott lebt!

Der Höchste ist männlich und weiblich gleichzeitig, Würden wir ihn theoretisch betrachten, es wäre sehr schwer die Dingen zu erklären; wenn wir das Radha- Krisna Bildnis betrachten, ich denke, es ist leichter zu verstehen was das bedeutet. Wunderbarer Herr und noch charmantere Lady, die Göttin. Und, wenn man das zusammen und kürzer ausdrücken will- Radha Govinda, Govinda Radha, Go- Ra, entsteht eine Person- Gouranga! Leute lieben vieles kurz zu setzen, nicht war? Selbst Govinda Radha aussprechen, oder sogar singen wird ihnen zu lang. So, wir nehmen diese kurze Version- Goura, Goura, Goura! Also, wenn man dieses Wort Goura wiederholt, man chantet eigentlich, Govinda Radhe. Bhakti als religiöser Prozess ist ein sehr detailliertes und aufwendiges Bild über den Höchsten. Da müssen wir verstehen dass es einen männlichen Aspekt Gottes gibt, als dominante und kreative Macht, und dass es einen weitern Aspekt gibt, ein anderes Gesicht,-  der harmonische liebevolle weibliche Aspekt der von Gott beherrscht wird. Wenn wir darüber theoretisch sprechen, es klingt sehr trocken, aber, sobald wir von den Radha- Krishna Spielen hören, das berührt uns, und wird sehr süß.

So, unsere Gebete sind gerichtet an beide Aspekte des höchsten Herren- seine schöpferische Macht und liebevolle Kraft der Göttin. Sie sind nie von einander getrennt, und das ist diese Einheit die wir suchen. Das ist Bhakti, ein Prozess in dem wir in unseren Herzen einen Platz schaffen sollen wo sie sich treffen können, wo ihr Rendezvous in ungestörten Bedingungen passieren kann. Menschliches Herz, mit göttlicher Schönheit und Liebe erfühlt, das ist die ultimative Definition einer Religion. Und Sie fühlen dass das außerhalb aller formellen Regeln und Grenzen passiert, außerhalb jeglichen Nummern und Gruppen. Deswegen verehren wir unseren Meister, er bringt uns diese Auffassung. Solche Vorstellung ist in Vrindavan am meisten fruchtbringend. Wir haben uns ein Universum kreiert, und wir beginnen ihn zu bevölkern- jetzt sind schon viele Lebewesen hier, wir haben unseren Meister gefunden, und unsere Brüder und Schwestern- wir alle können zu ekstatischen Gottes Dienst beitreten. Solche Stimmung verdichtet sich in Ashramsleben- das ist nicht nur gut, das ist wirklich ekstatisch. Hier haben wir nichts anderes zu tun, nur unseren Herren dienen!

 



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