Archives

Calendar

June 2022
M T W T F S S
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
27282930  

Sharanagati

Collected words from talks of Swami Tirtha




Srila Prabhupada wurde ausgewählt die Botschaft in die ganze Welt zu verbreiten. Man sollte eines verstehen, wenn jemand so weit vertrauenswürdig wird um eine Botschaft zu vermitteln, dann ist er für seinen Guru höchst vertraute Person, er wird Auserwählter.
Ein Auserwählter sein, bedeutet eine wichtige Aufgabe zu erfüllen, egal für welchen Zweck. Man kann Welteroberer werden, oder ein Verlierer; man kann König eines Königsreichs werden, oder der Oberhaupt seiner Familie, also egal in welchem Bereich. Wenn man die Sache voll gewidmet wird, erreicht man Perfektion.
Wenn wir da über Srila Prabhupad und über reine Devotion sprechen, dann sollen wir auch über seinen Nachfolger reden. Für viele von Nachfolger, die Hauptsache ist ihre Zugehörigkeit. Einmal habe ich einen Menschen am Foto gesehen und unten den Text wo er gesagt hat: „Srila Prabhupad sagte, ISCKON ist mein Leib!“ Also, die Organisation die er gegründet hat, sollte sein Leib sein?! Und im nächsten Bild sagt Prabhupad: „Wir sind keine Körper!“ Also, worüber reden wir da? Für viele ist es selbstverständlich zu denken, sobald sie eine Gruppe zugehören, sind sie im sicheren Bereich, unabhängig von dem wie sie sich benehmen und verhalten. Wir sollten nicht nur diese bestimmte Organisation so betrachten, es gilt allgemein so, die Leute leben mit solchen Missverständnissen. Sobald sie zu einer Kirche gehören, zu einer Organisation, oder zu einem Guru, sie glauben, sie sind gerettet. Sie mögen Schurken sein, aber sie glauben sie sind im sicheren. Das ist aber Irrtum!
Wie können wir Srila Prabhupad am besten verherrlichen? Viele von seinen Büchern verkaufen? Neue Devotees gewinnen? Mehr Geld verdienen? Wie können wir ihm besten Dienst erweisen, ihn zufriedener machen? Srila Prabhupad gab uns eine Antwort: „Nein, nein, ihr werdet mich glücklicher und zufriedener machen wenn ihr pure Devotees werdet!“ Also, wir sehen ein Paar Sachwerte, materiellen Dinge in unserer Diensterweisung, er hat aber andere Vision. Und das ist unsere Hoffnung – letztlich, ein spiritueller Meister hat eine göttliche Vision. Noch mal die Frage, wie machen wir am besten Srila Prabhupad glücklich? Dann, wann wir alle reine Devotees werden, so rein, wie es möglich ist. Um Srila Prabhupada glücklich und zufrieden zu machen, sollten wir auf den Weg von der Ausgangsituation bis zu göttlichen Plattform, unseres bestes tun!
Srila Shridara Maharaj identifizierte Srila Prabhupad als Shaktyavesa Avatar, was bedeutet dass Srila Prabhupad eine besondere Persönlichkeit ist, mit göttlichen Shakti gesalbt und mit göttlicher Macht bereichert. Das ist der Grund warum wir sagen, er ist der Auserwählter, und hat diese Aufgabe erfühlt – er hat die Krisnas Lehre in westlicher Welt verbreitet, und er hat den Westen zum Krisna gebracht.
Frage: Dadurch alle Gurus die gleiche Botschaft vermitteln, es ist zu erwarten dass alle gleich sind, aber wir können viele Unterschiede inzwischen Gurus beobachten, einer ist attraktiv und der andere noch mehr attraktiv, warum das?
Tirtha Maharaj: Nun vergessen Sie nicht, das Göttliche wird in Menschen manifestiert! Die Einheit des Göttlichen spiegelt sich in Vielfalt der Menschen, genau so wie ein Sonnenstrahl in vielen Tautropfen. Also, ich denke, Einheit und Vielfalt sind notwendig, so wie die beiden Seiten einer Medaille. Genau das, können wir in Achintya – Bhedabheda – Tattva Prinzip beobachten, eins und verschieden, gleichzeitig. Auf gleicher Weise ist ein Guru, als Prinzip auch eins und vielfältig, er kann nicht einheitlich sein weil er auch Tattva ist – ein göttliches Prinzip ist und das göttliche Prinzip erscheint auf unterschiedliche Weise – Zwecks, zu den Menschen mit unterschiedlichen Geschmäcken und unterschiedlichen Verständnissen nahe zu kommen. So, die Vielfalt des Gurus dient auch dieses Zweck zu erfüllen, d.h. vielen unterschiedlichen Menschen eine Chance geben. Weil, Guru ist keine gewöhnliche Persönlichkeit, er ist ein Instrument Gottes, er ist sein Vertreter.
Leute haben verschiedene Maßstäbe wie sie einen spirituellen Meister verstehen. Die Pflicht eines Schülers ist, die göttlichen Qualitäten in einem menschlichen Wesen zu erkennen. Und wenn man sich über einem wahren spirituellen Meister fragen würde wer er ist, menschliches Wesen oder göttliches Wesen, oder einfach, Bhakta, ich denke, die Antwort ist klar und deutlich. Unsere Pflicht ist in einer menschlichen Person das Göttliche zu erkennen. Guru ist eine untergegebene Person und er ist ein Instrument Gottes, er wird sich besondere Menschen auswählen und in ihnen spirituellen Impulse und Sehnsucht erwecken.
So, ein Guru ist attraktiv, und andere noch attraktiver. Und noch was, so wie wir über Einheit und Verschiedenheit des Meisters diskutieren, könnten wir auch über der Einheit und Verschiedenheit der Organisation sprechen, in einer bestimmten Gruppe wird bestimmte Stimmung gepflegt und in eine andere, wieder was anderes – nur um mehr verschiedenen Menschen zu Krisnas Familie zu einladen. Und ich denke, die Unterschiede sind gut, sie zeigen die verschiedenen Seiten des hingebungsvollen Dienstes. Und Krisna mag nicht nur Seelilien, er liebt auch Lotus-Blume, in seinen Garten gibt es so viele verschiedenen schönen Blumen. Der Punkt ist, die Blume soll gut riechen.
(Vortrag von B.K. Tirtha Maharaj Sept. 2007, Ahtopol)



Leave a Reply