Sharanagati

Collected words from talks of Swami Tirtha




Die drei Zeitphasen sind Vergangenheit, Gegenwart und die Zukunft, und, obwohl wir ständig über sie reden, in Wirklichkeit, sie existieren nicht. Haben Sie Vergangenheit? Nein, sie ist vorbei, Sie haben sie nicht, sie existiert nicht. Die Zukunft ist nicht manifestiert, also, sie existiert auch nicht. Alles was wir wahrnehmen ist die Gegenwart, und wen ich sage „Augenblick“, ist sie schon vorbei. Wir können feststellen, es gibt keine Zeit, es gibt keine Existenz. Gibt es die Zeit? Achintya Bhedabheda Tattva – ja und nein zugleich. Die Zeit im absoluten Sinn, gibt es nicht, wir erkennen sie, und fühlen wie sie vergeht. Viele Leute sagen; die Zeit vergeht. Die Zeit aber, lacht und beobachtet, wie die Menschen vorbei laufen. Wir sollen verstehen dass die Zeit nur eine Energie des Höchsten Herren ist, und dass sie sich als abgrenzende Energie manifestiert. Die Zeit ist ein Faktor der in diesem Lauf – „Die Dinge passieren“ – nur die Sequenzen verschafft. Gegenwärtige Moment ist die Zukunft von Vergangenheit, und zugleich, die Vergangenheit der Zukunft. Und wenn Sie diesen Moment verstehen, dann verstehen Sie auch Vergangenheit und Zukunft. Wenn Sie ein absolutes Wissen über Gegenwart haben, dann verstehen Sie auch was ist vorbei gegangen, und was kommt auf Sie zu. Wir sollen unsere Zeit auf richtige Weise nützen, und wenn wir diesen Augenblick für Verherrlichung den Herren nützen, dann, kennen wir die Vergangenheit und die Zukunft. Deswegen, soll gerade das, unser dauerhafte Engagement sein.
Man kann auf verschiedene Ebene das Verständnis über die Zeit haben – dennoch, gewisse Dauerhaftigkeit ist wichtig dabei. Permanentes Engagement in Krisnas Dienst, bedeutet vollkommene Hingabe.
Dauerhafte Engagement, zusammen mit der Freiheit, ist in vielen Institutionen auf der Welt zu beobachten, als Beispiel, nehmen wir an, sie treten zu Armee zu, dort werden Sie ganz und voll engagiert sein, oder, in Gefängnis, werden Sie in vollem Umfang engagiert sein. Wenn Sie sich hinter den eisernen Gitter des Maya befinden – Gefängnis des Maya als Freiheit genant, Sie sind permanent und vollkommen engagiert. Ganze Zeit. Aber diese gewöhnliche Engagements und devotionelle Hingabe sind unterschiedlich. Gewöhnliche Engagements werden durch Gewalt erfühlt, Sie bekommen immer einen Auftrag denn Sie erfühlen müssen, die Illusion ist sehr täuschend, Sie gibt ihnen Anforderungen und gleichzeitig vermittelt das Freiheitsgefühl. Sie glauben; „Ich kann das oder jenes tun, ich kann mir das oder jenes aussuchen“. Aber, in Wirklichkeit sind wie von Naturkräfte getrieben, wir befinden uns im Bahn der Illusion. Auf diese Weise engagiert zu sein, mit Gewalt und Täuschung, ist nicht gut. Wir müssen unser freie Wille nützen und zu Krisna „Ja“ sagen. Wenn unser Dienst unter Druck versetzt wird, unsere Meditation geht in andere Richtung – wie kann ich diesen Dienst los werden. Aber, wenn wir sagen: „Ja, ich will das machen, ich will hier sein, ich will helfen, sagt mir nur wie?“, dann sind wir vernünftige Menschen, wir sollen es tun. Volle Freiheit in vollem Engagement, das ist der beste Weg im hingebungvollen Dienst für Krisna. In der Vergangenheit, in Gegenwart, in der Zukunft; immer an Krisna denken, ihm alles widmen, alle Tätigkeiten, alle Gedanken, Worte; immer entschlossen und engagiert sein. Immer wenn Sie in der Not sind, aber auch wenn Sie glücklich sind, rufen Sie einfach: „Jay Radhe Shyam“, die Situation verändert sich, das Leid geht weg! Und das Glück? Nein! Das Glück wird größer! Bei chanten, bei rufen den heiligen Namen Gottes, alles Ungünstige kommt weg!
Viele Menschen möchten ihr Schicksal verändern. Wissen Sie, ihre Vergangenheit ist an linken Hand geschrieben und die Zukunft an ihren rechten Hand. Ein Vorschlag! Wenn Sie ihr Schicksal verändern möchten, dann klatschen Sie nur fest mit ihren Händen während Kirtan, die Linien an ihren Händen werden sich ändern, ungünstige Sachen werden wegwischen.
Dauerhaftes Engagement in Gottesdienst ist das Ziel des Bhakti Yoga. Engagement mit freiem Wille, und nicht unter Druck. „Ich bin hier, bitte, nehme mich als deinen Diener!“.
Hare Krisna Mahamantra, ist eine Einladung. Und, bis Sie auf ihren Gast warten, inzwischen machen Sie Dekorationen, und hängen einen Poster an die Tür auf. Einen „ Willkommen“ Tafel. Dann kommt der Gast, und, Sie schenken ihm nicht einmal ein Glass Wasser!? Wie wird er sich fühlen dabei? Er wird sagen: „Na ja, sehr schöne Einladung, aber schlechte Behandlung, die wollen mich eigentlich hier nicht haben. Es ist besser, ich gehe!“
In gleiche Weise, Sie dekorieren ihr Herz auch, nur mit einem Poster; Hare Krisna Hare Krisna, Krisna Krisma Hare Hare, Hare Rama Hare Rama Rama Rama Hare Hare… und wann Krisna ins Herz kommt, Sie erweisen ihm keinen Dienst mehr! Er sagt in der Gita: „Nur ein wenig Wasser, etwas Obst, ein kleines Blatt oder Blume; ich bin zufrieden!“
Wenn wir Gott um einen Dienst betten, dann sollen wir dazu bereit sein. Es ist nicht genug nur sagen; ich bin bereit, wir müssen in der Tat bereit sein. Wenn wir unsere freie Wille und unsere Bereitschaft zum seinen Dienst stellen: „Ja, ich will mitmachen, ich will mich anschließen, bitte kümmere dich um mich!“, Er wird sich kümmern. Vergessen Sie nicht, diese selbstlose Hingabe ist glückselig. In vielen Geschichten über Gläubigen findet man solche Beweise.
Einmal fragte jemand seinen Guru: „ Warum fühlt sich das süße Nektar der heiligen Namen an meinen Lippen so bitter?“ Der Lehrer antwortete: „Das war kein heilige Name!“
Wenn sich in unseren Leben etwas verändert, wenn wir Erfahrungen machen, und danach alles verlieren, das waren keine wirklichen Erfahrungen. Der Anfang, die Veränderung, die Beendigung – das alles gehört nach unseren Verstand, nur zu der materiellen Natur, spirituellen Dinge sind dauerhaft, ewig, immer voran wachsend.
Von Zeit zu Zeit, wir sollen nachdenken wie viel wir gesehen haben, was davon haben wir angenommen, was haben wir schon erreicht, wie viel haben wir verstanden, in welchen Ausmaß sind wir schon ergeben. Bei zehn Prozent Ergebenheit können wir nicht Hundertprozentig Erfolg erwarten. Nicht war? Da ist Krisna viel besserer Geschäftsmann. Zum Glück haben wir einen autorisierten Händler, und das ist Chaitanya Mahaprabhu. Sie investieren zehn Prozent, und profitieren hundert und acht Prozent, denn, er ist eine Quelle der Barmherzigkeit. Also, bringen Sie rund zehn Prozent ihres Engagements für den Tempel, und legen Sie es vor seinem Lotusfüßen. Sie werden vergütet; viele, viele Male mehr.
(Vortrag von B.K.Tirtha Maharaj Am 26. Feb. 2007, Sofia)



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