Sharanagati

Collected words from talks of Swami Tirtha




Dragi fragte: Ist es möglich dass man durch Buddhi-Yoga auf mystische weise in die Zukunft sieht, in die Zukunft eindringt?

Tirtha Maharaj: Ja, das ist möglich, jedoch auf einer anderen Weise wie du glaubst. Denn es wird gesagt dass die Yogis zur Plattform trikalagya gelangen – die drei Phasen der Zeit die sie kennen. Das heißt – die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Devotees sind auch trikalagya. Auch sie kennen vergangenes, gegenwärtiges und zukünftiges. Wie denn?

Unsere Visionen über Gott, sind durch das Wissen aus heiligen Schriften entstanden. In diesen Schriften ist beschrieben wie man so eine Fähigkeit erringt – durch das dritte Auge. In Akasha – Chronik kann man über diese mystischen Erfahrungen lesen. Also, lese mit den Augen der Shastras, Shastra – Chaksush. Shastren sind Vision, dort ist die Geschichte, dort sind Vorhersagen.

Nun, zum Wissen. Die Visionen eines Devotees sind verzerrt, sein Verstand ist mit Priti, mit Zuneigung überladen, das heißt, die Zukunft die wir sehen ist für uns verzerrt. Dadurch das unsere Vision mit Liebe bedeckt ist, kann gerade dieses verzerrte Sicht Wunder bewirken. Verstanden? Nehmen wir ein Beispiel. Die Vision eines reinen Devotees – ist sie objektiv? Nein, weit entfernt davon. Ist seine Vision über dich objektiv? Nein, sie ist absolut unobjektiv. Von einem objektiven Standpunkt, sollten wir eine lange Liste aufschreiben: 1, 2, 3, dafür; … 99, 100 dagegen, das wäre objektiv, aber ein reiner Devotee hat nicht solche Visionen, er betrachtet uns nicht mit schlechten Eigenschaften, er sieht nur die Guten in uns. Also seine Vision ist verzerrt, sie ist nicht objektiv, aber mächtig genug in uns Veränderungen zu bewirken, uns zu verbessern. Das ist die Vision eines reinen Devotees, Vision unseres Meisters. Er hat die Visionen über uns, und die sind vom jetzigen Standpunkt der Realität weit entfernt. Er sieht unsere Zukunft, die Vergangenheit interessiert ihn nicht, und durch so ein Vertrauen wird uns so viel Kraft gegeben, dass wir uns das Bildnis seiner Vision machen können. Ich denke, das ist ein mystischer Weg die Zukunft zu sehen. Bei unserer dauernden Selbstreinigung, die Kraft und Energie werden richtigen Weg annehmen und immer größer werden und letztlich diesem Bild zu entsprechen.

In einem gewissen Sinn sollten wir uns Sorge um die Zukunft der Welt machen; die materielle Welt ist, historisch betrachtet, ein sinkendes Schiff mit einigen Tänzern an Board, glückliche Tänzer.

Es ist möglich eine Vision über die Zukunft zu haben, über die Vergangenheit auch.

Seid intelligent, mit Buddi-Yoga und Priti könnt ihr die Zukunft sehen, ihr könnt jedes Geheimnis lüften. Reinigt eure Existenz, reinigt eure Visionen und Krishna wird euch die richtige Vision zeigen, Er gibt alles was euch notwendig ist und ihr werdet es bekommen.



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