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Obwohl die Bhagavad-Gita eine sehr hohe und heilige Schrift ist, beinhaltet sie trotzdem in der Hierarchie der Vedischen Schriften die elementare, grundlegende Information welche wir verstehen sollten damit wir in unseren Studien weitergehen können. Im Grunde beschreibt die Bhagvad Gita dass es einen Gott gibt. Das ist wichtiges Wissen, Wissenschaft. Denn im Kali-Yuga gibt dir jeder zu verstehen dass Gott – wenn überhaupt Gott – du das selbst bist, oder der Dollarschein, dein spiritueller Meister ist der Fernseher, lektoriert dich für Stunden und Stunden und so weiter und so fort. So müssen wir nachdrücklich hinweisen, es gibt Gott! Das müssen wir von der Bhagavad Gita mitnehmen: Es gibt Gott, da ist die Seele, da gibt es eine Verbindung. Aber wie ist Gott, wer ist er wirklich? Dieses Verständnis nehmen wir vom „Shrimat Bhagavatam“. Und das ist nicht das Ende der Hierarchie der enthüllten Schriften. Was ist die nächste Phase? Ja, das ist die „Chaitanya-charitamrita“ welche beschreibt wie wir gute Bhaktas werden. Ist das schon das Ende? Wahrscheinlich nicht, denn da gibt es noch „Bhakti – Rasamrita Sindhu“, die Wissenschaft der göttlichen Gefühle. Und viele Geweihte glauben: „Das ist das Höchste!“ Doch eigentlich schrieb Shrila Rupa Goswami viele Bücher. Der Titel „Bhakti-rasamrita-sindhu“ heisst „Der Ozean der Gefühle der Göttlichen Liebe“ – der Ozean, die Gefühle zu Gott sind genau wie ein Ozean! Aber dieser große Ozean ist nicht das Ende der enthüllten Schriften, denn „Ujvala – nilamani“ kommt nach dem “Bhakti-rasamrita-sindhu”. Und dann kannst du denken dass „Ujvala – nilamani“ das Ende der Geschichte ist. Rupa Goswami ist der Shastra guru der sampradaya und wir können davon ausgehen dass „Ujvala – nilamani“ eines seiner größten Werke ist. Doch sind da andere Meister unter den Goswamis. Da ist Raghunath das Goswami zum Beispiel. Er war sozusagen der Rasa-guru unter den Goswamis. Eines seiner Bücher trägt den Titel „Der Duft der Klage“, auf Sanskrit “Vilapakusumanjali”. Zeigt mir eine andere Religion die ein Heiliges Buch namens “Vilapakusumanjali” hat! Und dann glaubst du, dass ist nun das Ende, das ist die Spitze. Aber wenn du den Samadhi von Sanatana Goswami in Vrindavan besuchst, da wirst du ein Stück Stein finden so wie der da – das ist Samadhi für die Shastren. Samadhi ist die Kapelle die über die sterblichen Überreste eines toten Körpers gebaut wurde. Die Goswamis schrieben einige Bücher welche so Hoch sind dass sie sie begraben haben. Sie sind nicht für die Öffentlichkeit.

Also wo liegt also das Ende der Schriften? In völliger Ergebenheit – denn wenn du in eine Kapelle gehst, zu einer Stätte einer verschiedenen Person. Was tust du da? Du erweist ihr deinen Respekt. In diesem Samadhi sind Bücher der Goswamis versteckt. Von daher können wir verstehen dass der ganze Prozess des Bhakti – vom ersten Schritt bis zum letzten – ist es Respekt zu erweisen.



Dragi fragte: Ist es möglich dass man durch Buddhi-Yoga auf mystische weise in die Zukunft sieht, in die Zukunft eindringt?

Tirtha Maharaj: Ja, das ist möglich, jedoch auf einer anderen Weise wie du glaubst. Denn es wird gesagt dass die Yogis zur Plattform trikalagya gelangen – die drei Phasen der Zeit die sie kennen. Das heißt – die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Devotees sind auch trikalagya. Auch sie kennen vergangenes, gegenwärtiges und zukünftiges. Wie denn?

Unsere Visionen über Gott, sind durch das Wissen aus heiligen Schriften entstanden. In diesen Schriften ist beschrieben wie man so eine Fähigkeit erringt – durch das dritte Auge. In Akasha – Chronik kann man über diese mystischen Erfahrungen lesen. Also, lese mit den Augen der Shastras, Shastra – Chaksush. Shastren sind Vision, dort ist die Geschichte, dort sind Vorhersagen.

Nun, zum Wissen. Die Visionen eines Devotees sind verzerrt, sein Verstand ist mit Priti, mit Zuneigung überladen, das heißt, die Zukunft die wir sehen ist für uns verzerrt. Dadurch das unsere Vision mit Liebe bedeckt ist, kann gerade dieses verzerrte Sicht Wunder bewirken. Verstanden? Nehmen wir ein Beispiel. Die Vision eines reinen Devotees – ist sie objektiv? Nein, weit entfernt davon. Ist seine Vision über dich objektiv? Nein, sie ist absolut unobjektiv. Von einem objektiven Standpunkt, sollten wir eine lange Liste aufschreiben: 1, 2, 3, dafür; … 99, 100 dagegen, das wäre objektiv, aber ein reiner Devotee hat nicht solche Visionen, er betrachtet uns nicht mit schlechten Eigenschaften, er sieht nur die Guten in uns. Also seine Vision ist verzerrt, sie ist nicht objektiv, aber mächtig genug in uns Veränderungen zu bewirken, uns zu verbessern. Das ist die Vision eines reinen Devotees, Vision unseres Meisters. Er hat die Visionen über